Teure Verkehrssünden im Ausland

02. Juni 2017 - Urlaub mit dem Auto

Wo es besonders teuer wird

Die Ferien- und Urlaubszeit naht – und die Autoreise-Saison beginnt! Nicht nur volle Straßen, Staus und quengelnde Kinder auf dem Rücksitz können die Urlaubsreise mit dem Auto vermiesen: Denn im europäischen Ausland drohen für Verkehrssünden zum Teil weitaus höhere Strafen als in Deutschland! Wo es besonders teuer werden kann, erzählen wir Ihnen hier.

Zu schnelles Fahren (denn außerhalb von Deutschland sind 130 Kilometer pro Stunde auf der Autobahn oft Höchst- und nicht Richtgeschwindigkeit), Telefonieren oder gar Alkohol am Steuer: Bei diesen Verkehrssünden drohen oft hohe Bußgelder im Ausland.

Italien: 170 Euro für 20 km/h zu viel 

Die Niederlande, Schweiz und Italien sind dabei besonders teuer! Das Tempolimit um 20 Kilometer pro Stunde zu überschreiten kostet in Italien ein Bußgeld von 170 Euro. Mindestens 165 Euro werden in den Niederlanden und der Schweiz fällig. Zum Vergleich: In Deutschland kostet dasselbe Vergehen etwa 35 Euro.

Mal eben das Navi am Smartphone neu einstellen, auf eine Whatsapp antworten oder während des Fahrens telefonieren – abgesehen von der Gefahr, der man sich und andere Verkehrsteilnehmer durch dieses Verhalten aussetzt, muss man im Ausland dafür teilweise tief in die Tasche greifen. In Großbritannien zahlt man mindestens 230 Euro, in den Niederlanden droht derselbe Betrag, in Italien immerhin 160 Euro.

Verkehrsregeln im Ausland: Informieren Sie sich

Damit die Urlaubsreise mit dem Auto auch eine entspannte bleibt, gilt es, vor Abreise die Verkehrsregelungen des Urlaubslandes – und aller passierten Länder –  zu checken!  Der ADAC hat zudem eine Liste mit den Strafen für Verkehrssünden veröffentlicht. Und wie immer: Vorausschauend und sicher zu fahren ist das A und O für eine gute Ankunft. Bon voyage!