Autonomes Fahren: Think Good Mobility

Goodyear Vector 4Seasons
TEST: BIST DU BEREIT FÜR AUTONOMES FAHREN?

Autonome Fahrzeuge & ihr Platz auf der Straße

Wie bereit sind wir für autonome Autos im Straßenverkehr? Der Frage, wie sich Autofahrer in der Interaktion mit selbstfahrenden Fahrzeugen fühlen, geht eine aktuelle Studie* von Goodyear und der London School of Economics (LSE) nach.

Hier liest Du die wichtigsten Ergebnisse:

Autonomes Fahren: Derzeit noch Unbehagen

Die Frage, wie sich die Teilnehmer der Online-Studie fühlen würden, ein autonomes, fahrerloses Auto anstelle eines herkömmlichen Fahrzeugs zu benutzen, beantworteten 44% mit „unbehaglich“. Lediglich 26% können es sich derzeit vorstellen, ein selbstfahrendes Auto zu benutzen.

Trotz aller Vorbehalte zeigten sich die Studienteilnehmer dem Sicherheitsfaktor von autonomen Fahrzeugen gegenüber positiv eingestellt: 43% stimmten dem Argument „Die meisten Unfälle entstehen aus menschlichem Versagen, also muss autonomes Fahren sicherer sein“, zu. Der Technik komplett vertrauen wollen aber die wenigsten: 73 % befürchten, dass autonome Fahrzeuge technisch versagen könnten. Vielen Teilnehmern ist der gesamte Aspekt des autonomen Fahrens zudem noch fremd. Die wenigsten von ihnen saßen schon einmal in einem selbstfahrenden Fahrzeug, und kaum einer hat eines der Testfahrzeuge je auf der Straße fahren gesehen.

„Ein Auto ohne Fahrer ist kein wirkliches Fahren mehr“

Dies sagte zum Beispiel ein spanischer Teilnehmer. „Man könnte auch einfach in einen Zug oder Bus steigen." Dieses Statement zeigt deutlich, wie wichtig es Menschen ist, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten: 70% der Teilnehmer sehen es nach wie vor als notwendig, dass das Fahren einem Menschen überlassen werden sollte.

Eine Verbindung konnte gezogen werden zwischen dem Grad an technischem Interesse und der Offenheit gegenüber den fahrerlosen Fahrzeugen: Je ausgeprägter der Tech-Optimismus, umso offener waren die Studienteilnehmer für autonomes Fahren. Gesellige Fahrer, die Autofahren als soziale Aktivität sehen, sind fahrerlosen Autos gegenüber eher kritisch eingestellt. Trotzdem würden immerhin 19% problemlos in einem fahrerlosen Auto schlafen.

Auch wenn viele Studienteilnehmer noch Vorbehalte gegenüber autonomen Fahrzeugen haben, sehen viele auch mögliche Vorteile: „Anstatt Zeit mit Fahren zu verschwenden, könnte man in der Zeit viele andere Dinge erledigen“, sagte ein spanischer Teilnehmer. Das Zusammenspiel aus fahrerlosen und herkömmlichen Fahrzeugen auf der Straße erweckt bei vielen dennoch Besorgnis: „Ich würde mich wahrscheinlich sicherer fühlen, wenn es nur noch autonome Fahrzeuge gäbe ­– und keinen Mix“, stellte ein deutscher Teilnehmer fest.

Alles in allem kann man sagen, dass viele Autofahrer autonomen Fahrzeugen mit Zweifeln entgegenblicken. Es handelt sich dabei um eine neue Technologie, die immensen Einfluss auf ein uns bekanntes soziales Umfeld haben wird. Wenn man den derzeitigen Wissensstand und die Erfahrung mit autonomen Fahrzeugen betrachtet, kann man hoffen, dass wachsende Vertrautheit mit der Technologie einige Zweifel zerstreut.

Die Studie zeigt, dass viele Menschen Bedenken haben, die Kontrolle über das Auto vollständig abzugeben. Goodyear und die London School of Economics sehen hier vor allem Bedarf darin, die Bevölkerung besser über die Technologie des autonomen Fahrens zu informieren.

*) Um das herauszufinden wurden sechs Fokusgruppen von insgesamt 48 Teilnehmern aus vier europäischen Ländern (UK, Deutschland, Polen und Spanien) befragt. Außerdem wurde eine Online-Studie mit ungefähr 12.000 Autofahrern aus elf europäischen Ländern durchgeführt.

Wie bereit bist Du für autonomes Fahren? Erfahre es jetzt im Test:

1. Fahrerlose Autos... Was hältst Du davon?
2. Autonome Fahrzeuge teilen sich die Straße mit herkömmlichen Verkehrsmitteln. Wie denkst Du darüber?
3. Werfen wir einen Blick in die Zukunft: Was siehst Du dann auf der Straße?
4. Vernetzung: Wie viele Dinge in diesem Bild können drahtlos verbunden werden?
5. HALT. SCHAU. HÖR ZU. Machen fahrerlose Autos die Zukunft sicherer?